Brandschutzgewebe für PV Anlagen

Mehr Sicherheit für Photovoltaik auf Flachdächern dank Brandschutzgewebe

Die Nutzung von Photovoltaikanlagen auf Flachdächern nimmt stetig zu, sowohl im Gewerbe als auch im privaten Bereich. Während die Energiegewinnung durch Solarstrom enorme Vorteile bietet, birgt sie auch Risiken, insbesondere im Hinblick auf Brandschutz. Ein innovatives Brandschutzgewebe kann hier die entscheidende Lösung sein, um Schäden zu vermeiden und Sicherheit auf höchstem Niveau zu gewährleisten.

Autorenfoto von Bastian Kuhlmann

Bastian Kuhlmann

Geschäftsführer Sonnen Stark GmbH

Warum Photovoltaikanlagen besondere Brandschutzlösungen benötigen

Flachdächer sind weit verbreitet, von Industriehallen über Lagergebäude bis hin zu Mehrfamilienhäusern. Doch genau hier liegt eine Herausforderung: Viele dieser Dächer bestehen aus Materialien wie Bitumen oder EPS-Dämmungen, die im Brandfall hochgradig entzündlich sind. Kommt es zu einem Feuer an einer Photovoltaikanlage, etwa durch technische Defekte, kann sich ein Brand schnell auf die gesamte Dachfläche ausbreiten.

Ein Brandschutzgewebe wirkt wie eine Barriere: Es verhindert, dass Flammen oder starke Hitze vom PV-Modul direkt auf die Dachoberfläche übergreifen. Damit werden nicht nur die bauliche Substanz und die Stromerzeugung gesichert, sondern auch das Risiko für Betreiber, Versicherer und Anwohner erheblich reduziert.

Das Prinzip des Brandschutzgewebes

Das von der Sonnen Stark GmbH in Zusammenarbeit mit der H.K.O. Isolier- und Textiltechnik GmbH entwickelte Brandschutzgewebe basiert auf einem speziellen Glasgewebekern. Dieser ist mit einer robusten Beschichtung versehen, die sowohl hohe Temperaturen standhält als auch den Einflüssen von UV-Strahlung, Wind und Wetter trotzt.

Ein großer Vorteil: Das Gewebe ist extrem leicht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, etwa einer Kiesschüttung, belastet es die Dachkonstruktion kaum. Damit eignet es sich ideal für viele Gewerbe- und Industriedächer, die nur begrenzte Traglasten zulassen.

Vergleich: Herkömmliche Brandschutzmethoden vs. Brandschutzgewebe

KriteriumHerkömmliche MethodenBrandschutzgewebe von Sonnenstark
GewichtSehr hoch, hohe Belastung für DachkonstruktionSehr gering, ideal auch für Dächer mit niedriger Traglast
MontageaufwandAufwendig, teilweise zusätzliche bauliche Maßnahmen notwendigEinfaches Ausrollen, sofort einsatzbereit
BrandschutzwirkungEingeschränkt, oft keine vollständige BarriereNachweislich sichere Barriere gegen Flammen & Hitze
LanglebigkeitAbhängig von Witterungseinflüssen, teilweise begrenzte HaltbarkeitBeschichteter Glasgewebekern, langjährig erprobt (auch im maritimen Bereich)
KostenHöher durch Material und EinbauaufwandWirtschaftlich durch schnelle Verlegung und geringen Materialeinsatz
Eignung für FlachdächerNicht für alle Dachtypen geeignet, Traglast oft kritischUniversell einsetzbar, besonders geeignet für Bitumen- und EPS-Dächer
VersicherungsvorteileKaum nachweisbarer Effekt im SchadenfallReduzierung des Haftungsrisikos, bessere Argumentation gegenüber Versicherern

Rechtliche Aspekte und Haftungsrisiken für Solarteure

Ein oft unterschätztes Thema ist die rechtliche Verantwortung: Das Oberlandesgericht Oldenburg hat bereits 2019 entschieden, dass Solarteure für Schäden durch Photovoltaikanlagen haftbar gemacht werden können. Kommt es also durch unzureichenden Brandschutz zu Schäden am Gebäude, kann dies gravierende finanzielle Konsequenzen haben.

Das Einsetzen eines geprüften Brandschutzgewebes bietet nicht nur einen technischen Vorteil, sondern reduziert auch das Haftungsrisiko für Installateure. Gleichzeitig profitieren Betreiber von einer höheren Akzeptanz durch Versicherungen und langfristiger Sicherheit ihrer Investition.

Sicherheit und Nachhaltigkeit gehören zusammen

Die Energiewende gelingt nur mit innovativen Lösungen, die sowohl ökologisch als auch sicher sind. Das von Sonnenstark eingesetzte Brandschutzgewebe verbindet beides: Es schützt Gebäude, Anlagen und Menschen vor Brandgefahren, ohne aufwendige bauliche Maßnahmen oder hohe Zusatzkosten.

Wer eine PV-Anlage auf einem Flachdach plant oder betreibt, sollte das Thema Brandschutzgewebe unbedingt berücksichtigen. Die Lösung ist leicht, effizient und praxisbewährt – ein entscheidender Schritt hin zu mehr Sicherheit in der solaren Energieversorgung.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert das Brandschutzgewebe unter PV-Anlagen?

Das Gewebe bildet eine thermische Barriere zwischen Modul und Dachhaut und verhindert das Übergreifen von Flammen und starker Hitze.

Für welche Dächer eignet es sich?

Besonders für Flachdächer mit begrenzter Traglast (z. B. Bitumen oder EPS). Die leichte Rollenware kann direkt aufgelegt werden.

Gibt es Vorteile gegenüber Kiesschüttungen?

Ja – deutlich geringeres Gewicht, schnelle Verlegung und nachgewiesene Brandschutzwirkung in Brandversuchen.

Autorenfoto von Bastian Kuhlmann

Über den Autor

Bastian Kuhlmann ist Geschäftsführer der Sonnen Stark GmbH, dem Marktführer für innovative Brandschutzgewebe unter Photovoltaikanlagen. Mit seiner Leidenschaft für Technik und nachhaltige Energielösungen treibt er die Entwicklung von hochwertigen Schutzsystemen voran, die Dächer und Solaranlagen effektiv vor Brandgefahren schützen.

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